Montag, 27. April 2009

Sydney 2

Heute morgen waren wir bei Alex, meinem Sydney-Automechaniker. Der hat sich sogar an mich erinnert und sich leicht gefreut, als ich wieder auftauchte. Erst erzaehlte er mir von seinen konkreten Plaenen, im naechsten Sommer das Daimler-Museum in Frankfurt anzusehen und warf dann ein Auge auf das Auto.



Ob es noch einmal einen Pink Slip (TUEV) bekommt, muss man dann sehen, es sind ja noch zwei Monate. Die Frontscheibe muss auf jeden Fall neu gemacht werden und einen Spiegel braeuchte man auch noch. Ansonsten war ja auch beim letzten Mal nicht viel zu machen, so dass es eigentlich klappen koennte.

Zum Glueck ist das jetzt alles nicht mehr mein Problem. Wenn ich morgen wegfliege, lass ich Chrisl das Auto einfach da. Und wenn er es nach ein paar Monaten noch einmal verkauft bekommt, koennen wir uns dann ja nochmal unterhalten. Bin auf jeden Fall auf die Geschichten gespannt!



Danach musste Chrisl zur Uni. Die haben wir uns noch kurz angesehen und einen Kaffee getrunken, dann sind Clara und ich mal wieder in die George-Street gefahren - diesmal, um die von Henny bestellten Schuhe zu finden. Der erste Laden verkaufte irgendwie komische Versionen, deren Leder sich mehr nach Plastik anfuehlte. Im zweiten Laden verbrachten wir eine knappe Stunde, weil die Groessen nicht passten. Hab Henny ein paar Mal angerufen, aber kurz vorm Kauf scheiterte es noch am farblichen Unterschied. Man haette gerne Stout Brown gehabt, die Schuhe waren aber schwarz.



Zurueck an der Uni haben Clara und ich uns fuer kleines Geld eine Pizza gekauft und sie auf dem Uni-Rasen weggemampft. Als Chrisl aus seiner Vorlesung kam, war leider grad nix mehr da. Schade.



Weil mir die Zeit langsam davon lief, sidn wir dann noch zum Bondi Beach geknattert. Eigentlich ist das auch nur ein Strand, aber mit den ganzen Surferdude-Laeden an der Promenade. Weil Chrisl noch einen Anzug suchte, haben wir die alle erstmal durchgetuedelt und uns dann auf den Strand gesetzt. Die Wellen waren ziemlich fies hoch, so dass herrlich beobachten konnte, wie Surfer weit draussen von 4m-Wellen zertruemmert wurden.







Nach dem Strand bekam Chrisl noch einen Stimmungsumschwung und ging zurueck in einen Surfladen. Nach einer lustigen Stunde Anprobieren entschied der Herr sich fuer einen ausserordentlich modischen 3,2mm-Anzug, um frostfrei weiter zu surfen. Wird naemlich kalt hier.









Zwischendurch begutachtete ich einen Surfanzug fuer 1400 Dollar. Die werten Herren bei RipCurl haben sich naemlich gedacht, dass ein Anzug mit eingebauter Heizung eine gute Idee waere. So kann man nun also mit Lithium-Ionen-Wechselbatterien, Autoladegeraet und Heizspirale im Rueckenteil eine gute Stunde lang in der Arktis surfen. Die Marketingabteilung nennt es "H-Bomb", ich Unfug.



Abends sind Chrisl und ich dann zum Fussball gefahren. Mit sechs Mann haben wir dann ziemlich dusselig vier zu drei gegen ein paar andere verloren, aber lustig wars trotzdem. Anschliessend trafen sich alle zum Bier trinken und abhaengen bei Chrisl. Auch nett, aber ich fing schon langsam an, zu packen. Morgen Nachmittag flieg ich hier naemlich weg.

Chris, Clara, Radek, habt vielen Dank!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen