Dienstag, 31. März 2009

Wie man sich bremst,

so liegt man. Die letzten paar Tage habe ich meist im Dunkeln im Outback angehalten, bin nach hinten geklettert und habe erst gelesen, dann gepennt. Fernfahrer-style eben.

Und jeden Morgen begruesst mich eine Ameisenstrasse im Auto. Entweder parke ich einfach zuverlaessig genau auf einer Strasse, oder aber die Jungs machen einen Umweg fuer mich. Manchmal sind es die grossen Electric-Ants (deren grosse gruenen Hinterteile laut Desmond lustig nach Zitrone schmecken sollen), oder gewoehnliche, aehm, Ameisen eben.



Erst hab ich sie einzeln zerquetscht, aber da wird man nie fertig. Insektenspray fuehrt zu ziemlich fiesen Szenen, aber irgendwie gehts nicht anders. Werde in den naechsten Tagen Abends mal die Reifen einspruehen, vielleicht kann ich mir und meinem Karma dann Einiges ersparen.

Sonntag, 29. März 2009

Robert Fisk

ist eine geile Sau, um es mal mit Thores Worten zu sagen.

Vorgestern habe ich sein Buch "The Great War for Civilisation: The Conquest of the Middle East" zu Ende gelesen. Nach ueber 1200 Seiten habe ich einen groben Eindruck gewonnen, was im mittleren Osten in den letzten hundert Jahren so alles passiert ist. Und vor allem, wer es war und warum es so geschah - meine Guete, hat der Westen es versaut (und zwar sehr konstant und verlaesslich)!

Ich konnte nie mehr als 50 Seiten auf ein Mal lesen - manchmal, weil so viele Namen genannt wurden, dass ich mir erstmal ein Diagramm malen musste (ich kann die Karte des mittleren Ostens jetzt auswendig!), manchmal, weils zu grausam wurde. Das Kapitel, in dem er die Folgen der Verwendung von Munition aus abgereichertem Uran an u.a. Kindern in Baghdad beschreibt, geht echt zu weit.

Ich habe noch nie erlebt, wie eine so kluge Person so verstaendnisvoll, ausgeglichen und hartnaeckig recherchiert und berichtet. Er befragt Opfer des ersten Holocaust des letzten Jahrhunderts in Armenien in einem Blindenheim in Beirut oder sammelt ein Bruchstueck einer von einem israelischen Apache abgefeuerten, explodierten Hellfire-Rakete aus einem Palaestinensischen Krankenwagen (in dem 13 Zivilisten vor der israelischen Armee fluechteten) und legt es den Entwicklern der Rakete in Florida auf den Tisch. Unglaublich. Und das in einem Englisch, dessen Schoenheit in unglaublichem Kontrast zu den fuerchterlichen Dingen steht, von denen er berichtet.

Wenn ich Koenig von Deutschland waere, muesste jeder dieses Buch lesen, bevor er seinen Fuehrerschein machen darf. Ploetzlich ergeben Nachrichten aus aller Welt Sinn. Und wenn er mal eine Vorlesung in Deutschland haelt, fahr ich da hin.

Jetzt lese ich es ein zweites Mal.

Freitag, 27. März 2009

Cape Fuck

Nach dem Bungy-Geloet hab' ich in Palm Cove so viele Wuerstchen aufm oeffentlichen Grill gebraten, wie ich essen konnte.



Es war zwar schon dunkel, aber der Tag fuehlte sich noch nicht nach Ende an. So fuhr ich weiter und pennte im irgendwo (genauer: Port Douglas, 100m vorm Aussichtspunkt).



Der Ort stellte sich morgens als ziemlich tot heraus, so dass es mich weiter in Richtung Norden zog: Cape Tribulation, benannt nach dem Truebsal, dass Captain Cook empfand, als er mit seinem Schiff dort auf Grund lief.



Erstmal wurde ich von einer Faehre ueberrascht, an der kein Weg vorbei fuehrte. Gar nicht schlecht, weil ich so zum ersten Mal eine Faehre sah, die sich selbst an Stahlseilen von A nach B zieht. Tschlau! Weil ich mir ueberlegte, nach Cape Tribulation lieber etwas weiter noerdlich, dann westlich und dann wieder nach unten zu fahren, kaufte ich nur eine Einwegfahrkarte.



Die Strasse entpuppte sich als recht steil und kurvig, aber immer asphaltiert und durchaus gangbar. Auffallend war, dass die Autos denen ich begegnete, langsam immer mehr zu Dingo-artigen Gefaehrten mutierten. Sie trugen auch nicht mehr nur einen Ersatzreifen, sondern zwei oder drei. Zumindest die Strasse bis zum Cape war aber als "Major Road" ausgewiesen, den Teil noerdlich davon wuerde ich auch schon meistern, sagte die Frau an der Tankstelle.



Das Cape selber war wirklich ganz huebsch anzusehen, aber im Grund wie alle anderen Straende auch - was auch bedeutet, dass man nicht in die Naehe des Wassers kommen sollte, weil man sonst potentiell aufgefressen wird.





Also weiter nach Norden auf der "Cape Tribulation Bloomfield Road". Der Asphalt hoerte auf, die Strasse wurde duenner und ich sass wie ein Aeffchen mit hohem Blutzucker und riss am Lenkrad, um wenigstens ein paar Schlagloecher zu vermeiden.



Wenn mal ein Auto kam, war's immer ein Toyota Landcruiser. Mit Schnorchel, Ersatzrad und Winde. Dann kamen die ersten kleinen Rinnsale, die ueber die Strasse liefen. Lustig, wie Menschen im Westen immer mit ihren Autos uebertreiben, dachte ich. Amerikaner kaufen sich Pickups, weil sie mal zwei Einkaufstueten gleichzeitig transportieren muessen und die Leute hier gehen ab, weil die Strasse manchmal nass ist.



Der naechste Creek wurde schon etwas tiefer, machte aber immernoch Spass. Und dann war Schluss mit Lustig. Ich bremste kurz vor einem Fluss, der die Strasse ueberdeckte und stieg aus. Schon musste ich die Fahrertuer schliessen, weil ein Landcruiser an mir vorbei durch den Fluss fahren wollte. Aus seinen Felgen kam Dampf geschossen, weil vor dem Fluss ein kleiner Berg lag, den er runtergebremst war. Und dann waren seine (grossen) Raeder fast ganz im Wasser verschwunden. Er gab ein bisschen Gas und fuhr einfach mal durch.



Weils das schon ziemlich tief war, guckte ich mir den Fluss genauer an: Also, Benso, erst links am kleinen Stein vorbei, dann schnell nach rechts, weils links tief wird. Und dann ordentlich Gas geben.

Zurueck im Auto machte ich mir klar, dass das nicht unbedingt klappen muesste und entschloss mich, auf den naechsten Gelaendewagen zu warten, damit der mich in jenem Falle rausziehen koennte. Nach ca. 20 Sekunden hatte ich dann ja wohl lange genug umsonst gewartet und machte mich auf.

Links am Stein vorbei? Einfach, weiter gehts, ordentlich Gas geben, nicht stecken bleiben. Dann hart aufgesetzt, auf was auch immer. Mehr Gas geben, aufsetzen macht langsam! Weiter, RUMMS, nochmal hart aufgesetzt, GAS GEBEN! Und weiter, weiter, neeeihn, kommschon, looooossss, KOMMSCHON!!1!, D'OH. Ende.

Und so schlug ich verzweifelt aufs Lenkrad und gab Cape Tribulation einen neuen, etwas moderneren und griffigeren Namen.



Bei ungefaehr 80% sass ich nun fest, das Wasser verdeckte fast die ganzen Raeder. Besonders die hinteren, die sich natuerlich schoen in die Steine eingegraben hatten. Der Motor lief zwar noch, klangt aber ganzschoen komisch - weil der Auspuff so weit unter Wasser stand, dass er beim Rausziehen wahrscheinlich eine Deko-Pause machen muesste. Die Luftansaugung lag gluecklicherweise noch knapp ueber dem Wasserspiegel, aber das Wasser kam gerade eben so in den Fussraum gelaufen, der Tritt an der Schiebetuer war schon weg.

Bin ja schon oefter stecken geblieben, aber hier war auch mit "rauswippen" nichts zu machen. Als Naechstes haette ich mit meiner Holzstange versucht, einen Hinterreifen hochzuhebeln und Steine runterzulegen, aber ich wusste nicht, obs hier Krokodile gibt. Lieber drinnen bleiben und auf den naechsten Landcruiser warten. Oder auf den Regen, dann haette ich meine Sachen gepackt. Die Situation fuehlt sich echt scheisse an.

Es dauerte ungefaehr 10 Minuten, bis zwei Wagen von der anderen Seite kamen. Gut, weil ich der Seite ja auch naeher war. Der hintere war so eine moderne Kiste mit weichen Kanten und stellte sich wohlwissend etwas entfernt am Strassenrand ab. Der vordere beherbergte zwei Insassen: einen fies-einheimischen Typen mit langen Haaren und einen sehr dunklen Aboriginee als Beifahrer. Perfekt!

Ich stieg aus und glitsche ueber die Steine zu den beiden rueber - natuerlich nicht, ohne nochmal schoen auszurtuschen und sich den Arsch benso-style nass zu machen. Die beiden konnten sich komischerweise das Lachen gut verkneifen - vielleicht, weil sich meine Lage in meinem Gesichtsausdruck bemerkbar machte. Der folgende Dialog war ziemlich vorhersagbar: "Sorry, didn't quite make it!", "Mmh. Hmm, yes, I can see that". "So, ouh, can you help me?" - "Yeah".

Er fragt, ob ich denn weiter in die Richtung moechte. Wenns nicht schlimmer wird, gerne! Nein, das waere der tiefste Creek "around here". Wie geil! Aboriginee steigt aus und Langhaar rollt mit seinem Wagen an meinen, Schnauze an Schnauze. Dann holt er eine fiese Kette von der Ladeflaeche, die ich an meinem Haken befestige. Der Aboriginee lobt mich, wie weit ich im Fluss gekommen sei, dann spricht der Andere: "Just keep your wheels straight, nothing else!". Dein Wille geschehe, Einheimischer!

Und jetzt kommts: Er faehrt gaaanz langsam rueckwaerts, bis die Kette auf Spannung ist, und dann: faehrt er weiter rueckwaerts. Einfach so, und zieht meine Buechse aus dem Fluss. Kein Durchdrehen, keine besonderen Motorgeraeusche, NICHTS. Der Wagen hats nichtmal gemerkt, koennte man meinen. Weils Spass macht, zieht er ich gleich noch den naechsten Berg hoch.

Ich haette Glueck gehabt, sagt der Fahrer: vor ein paar Monaten ist einer stecken geblieben und dann kam der Regen (das geht hier ganz schnell). Und dann war sein Auto weg. Nun solle ich mal sehen, ob ich meine Kiste wieder zum Laufen bekaeme. Beim ersten Mal Anlassen gings gleich los, als waere nichts gewesen. Dann mal weiter ab nach Norden, sagte der Herr, da gaeb's einen Pub mit vielen Backpackergirls - "you'll like it, mate!"

Habe leider nur ein Video, wie er mich rauszieht. Hatte keine Zeit, mehr Bilder zu knipsen, schliesslich war ich damit beschaeftigt, mir ins Hoeschen zu machen.

Fuer das nette Abenteuer dankt recht herzlich,
all-wheel-benso

Donnerstag, 26. März 2009

9,81m/s^2

Nachdem ich Cairns in Richtung Norden verlassen hatte, wies mich ein Schild auf A.J. Hacket's Bungy-Anlage hin - und die war gar nicht weit. Im Was-man-in-Cairns-machen-kann-Heftchen hatte ich schon gelesen, dass ein Sprung nur mit 125$ zu Buche schlaegt. Weil der 140m-Sprung in Queensland damals ausgebucht war (schoise!), musste ich nun wenigstens die 52m springen.



Der Ort war ziemlich typisch: Bar mit lauter Musik, betont coole und flippige Angestellte und grosse, bunte Schilder. Natuerlich muss man im Vorraus zahlen und bekommt kein Geld wieder, wenn man kneift - fuer mich als alten Schisser genau das Richtige! Bei Chantal hab' ich dann den ersten Sprung gebucht und 'ne Viertelstunde gewartet, weil die Herren gerade Mittagspause hatten.



In der Hoffnung, dass es zeitlich passen koennte, hab' ich noch schnell die Kamera auf 30s-Intervallaufnahme gestellt und nach oben gerichtet und hab' mich auf den Weg nach oben gemacht. Nach 30 Metern manifestierte sich wieder ein intrinsischer Drang zum Gelaender-anfassen, oben gings dann aber.



Man schanllt sich ein paar Gurte um, setzt sich auf eine erhoehte Plattform, bekommt ein Handtuch und 'ne Strippe um die Beine, wird eingehakt und springt. Ganz einfach.

Und erst, als ich mit den Zehen am Angrund stand, raffte ich was ich mir da eingebrockt hatte. Zum Glueck hatte der Chef hinter mir schon erkannt, dass mich ploetzlich der Mut verliess und zaehlte einfach schnell von 5 auf 1 runter. Und wer nach ONE!! noch steht, ist 'ne lahme Ente.





Lustig auch zu sehen wie ich auf dicke Hose mache, bis ich nach unten gucke. Haha, jetzt ist es zu spaet! Ab dem Moment, in dem man fliegt, ist es auf ein Mal wieder ziemlich toll! Habe auch geschrien wie ein kleines Maedchen (der Sprecher haette mal seine Fresse halten koennen)!



Unten angekommen machte mich ein Schild darauf aufmerksam, dass der zweite Sprung nur 35$ kosten wuerde. Wie fett ist das denn?!



Den zweiten Sprung machte ich auf Anraten von Mel(issa) rueckwaerts. Da ich laenger warten musste, lernte ich oben noch Ben kennen: sah genau so aus wie ich, nur aelter und staemmiger. Er war Mitglied und zahlt nur fuenf Dollar fuer einen Sprung. Andere gehen spazieren oder saufen sich den Ranzen voll, wenn ihnen langweilig ist - Ben geht springen.



Dann hielt sie mich am Hueftguert fest und lehnte mich rueckwaerts ueber die Kante - fuehlt sich *sehr* komisch an. Es folgt ein fieses Laecheln und los gehts.







Haha, da ist Willie the caretaker! Und dem Typen unten wars unangenehm, schon seit drei Wochen hatte ihm niemand mehr das Paddel geklaut.

Der dritte Sprung haette zwar nur 25$ gekostet, aber mein Magen war kurz vor Feierabend. Im Auto war's anschliessend auch ziemlich still, wie beim Rueckweg vom Ausflug mit kleinen Kindern.

Wenn Ihr mal die Gelegenheit bekommt, macht's!

Mittwoch, 25. März 2009

Als Rost

bezeichnet man das Korrosionsprodukt, das aus Eisen oder Stahl durch Oxidation mit Sauerstoff in Gegenwart von Wasser entsteht... Die Verwitterung von Eisenwerkstoffen an Luft und Wasser zu Rost verursacht weltweit jährlich Schäden in Milliardenhöhe.

Danke, Wikipedia, vielen Dank.

In meinem Falle handelt es sich gluecklicherweise nur um eine Investition sechs Dimensionen kleiner, naemlich von AUD 2600. Denn leider faellt mein Auto langsam auseinander. Aber fangen wir am Anfang an:
Gekauft haben wir das Auto, weil wir schnell aus Sydney abhauen wollten - dass auf dem Dach und unterm Fenster die Farbe schon Rostblasen schlug, wurde damals weitgehend ignoriert.



Wie sich nun herausstellte, ist im Osten Australiens gerade Regenzeit. Das bedeutet, dass besonders nachts teilweise bis zu 8cm Regen fallen. Ein paar Millimeter davon hatten sich unterhalb der Windschutzscheibe Zutritt zum Fussraum verschafft, aber das Problem haben wir ja nun behoben.

Vor ungefaehr zwei Wochen fing es dann aber an, auch ueber der Scheibe reinzutropfen. Dummerweise auch noch beim Fahrer. Klebeband hielt die erste Woche ganz gut, dann nicht mehr. Da ich das Auto eh noch verkaufen wollte und die Karosserie sich stellenweise von weiss nach braun verfaerbte, habe ich der Achse des Boesen den Kampf angesagt und Rostentfernung neben Kaffee trinken und Essen in meine taegliche Routine aufgenommen.





Der Name Mission Beach beschreibt den Ort noerdlich von Townsville ganz gut. Es gibt da einen Strand. Huebsch sogar, aber ansonsten zaehlt der Fish'n'Chips-Laden schon zu den Hoehepunkten. Mich hat sogar ein echt fertiger ca. 45jaehriger angequatscht, als ich auf der Suche nach dem Grund war, warum Jennifer mir diesen Strand so empfohlen hat:

"I've been a chef in this place for 25 years, but, to be honest, go eat somewhere else!"

Habe ich nicht getan und wurde bestraft: der Lachs sah zwar in der Abendsonne gut aus, schmeckte aber eher fad. Pommes waren aber super!



Also habe ich am naechsten Morgen den aufgeplatzten Spachtel vom Dach gekratzt und die obere Scheibendichtung freigelegt. Herrjemine, nachdem ich mit der Stahlbuerste gewuetet hatte, fehlte ein Stueck meines Dachs!



Natuerlich kam jemand vorbei und wollte wissen, was ich da mache. In diesem Falle Des, also Desmond ("but only my mumma used to call me that when I was naughty!"), ein ca. 60jaehriger Herr. Er sagte, er wohne nur eine halbe Stunde noerdlich, malte die Wegbeschreibung auf meine Karte (einfach gleich hinter Boobah Creek links abbiegen!) und haette noch Fuellspachtel fuer die Loecher. Ja geil!



Zwei Stunden und einen McDonalds-Kaffee spaeter rollte ich bei Des auf den Hof - und der ist immerhin vier Hektar gross. Er nahm sich einen Tritt und fing an, eine Uhu-flinke-Flasche-aehnliche Masse durch zwei Kirschgrosse Loecher fliessen zu lassen. Haha, dachte ich, das kann ja nichts werden. Aus Hoeflichkeit liess ich ihn basteln und fragte ihn aus.



Desmond Connor kam als 18jaehriger zur Navy und blieb dort 40 Jahre. Erst hat er auf einem Flugzeugtraeger Dienst getan (HMAS heisst "Her Majesty's Autralian Ship"), dann auf einem Patroullienboot, danach nur in U-Booten. Auf letzteren hat er als Engineer gearbeitet, die meiste Zeit mit dem Schweissen von Rohren verbracht.

Bis zu drei Monate lang war er zwischen zwei Haefen unterwegs und hat kein Land gesehen, bis zu ein halbes Jahr von zu Hause weg. Auch 'ne Weltreise, dachte ich. Einmal waren sie an der Kueste Irans und haben wochenlang nur ihre Antenne aus dem Wasser gehalten, um den Funkverkehr eines nahegelegenen Militaerflughafens abzuhoeren. Die zwei "Spooks" an Bord sind dann nach Heimkehr im Hafen von Kreta mit ihren Black Boxes zu ihren Hauptquartieren abgefahren. Zwanzig Jahre lang durfte er nicht darueber reden, und dann wurde die Sperrfrist auf fuenfzig Jahre verlaengert. Somit darf er heute auch noch nicht drueber quatschen, um die Beziehungen zu Iran nicht zu gefaehrden. Google, das hier bitte nicht indizieren! :)



Ausserdem hat sein U-Boot die Steuerung der Rakete uebernommen, die dann Minuten spaeter Ghaddafi's Tochter toetete. Ghaddafi selber sass naemlich in einem Zelt vor seinem Haus. Raketen mussten damals naemlich staendig gesteuert werden, und abgefeuert wurde sie von viel weiter weg, wusste er zu erklaeren.

Inzwischen hatte er schon ungefaehr 100ml Uhu verloren, war aber noch frohen Mutes.

Schraeg waren seine Geschichten, weil ich genau davon ja gerade in meinem dicken Buch lese. Und noch abgefahrener wurde es, als wir dann Drinnen warteten, bis Uhu aushaertete. Ich trank Cola, er eine Literflasche Selbstgebrautes. Erst zeigte er mir ein Bild von der USS Hartford, deren Segel bei der Kollision vor kurzer Zeit schwer gelitten hatte. Hatte er gerade per email von jemandem aus seinem U-Boot-Ehemaligen-Verein bekommen. Damit konnte ich ja noch umgehen.

Dann griff er aber tiefer in die Trickkiste und zeigte die Erste-Weltkriegs-Medaille seines Grossvaters. Voellig irre, weil ich ja gerade seit einem guten Monat das Buch lese, auf dem GENAU DIESE Medaille abgedruckt ist. Gleicher Aufdruck "The Great War", gleiches Band, nur anderer Name am Rand. Und seit diesem ersten Weltkrieg, so habe ich gelernt, sterben die Menschen im mittleren Osten innerhalb der Grenzen, die besonders England und Frankreich einfach mal aus der Laune heraus gemalt haben.

Leider nahm Des das Thema zum Anlass, sich aus dem Kreis ernstzunehmender Gespraechspartner zu verabschieden: Er merkte laechelnd an, dass die Behandlung der Juden im zweiten Weltkrieg durch Deutschland "just a *little* rough" gewesen sei, die Juden sich das alles aber selbst eingebrockt haetten. Haette er das ueber das heutige Israel behauptet, waere das ja was Anderes gewesen.

Nunja, Uhu froente weiter seinem viskosen Naturell, also wurde mir zur zweiten Literflasche Leichtbier noch der Garten praesentiert. Ganz interessant, weil er Orangen-, Mandarinen-, Litschi-, Zitronen- und Limettenbaeume hatte. Und die Mandarine war echt lecker.

Nun praesentierte Des stolz seinen 38m tiefen Frischwasserbrunnen und zeigte mir eine grosse Freiflaeche. Vor drei Jahren standen dort noch viele Baeume, dann kam ein Hurrikan. Die meisten Baeume wurden umgeschmissen, einige standen aber noch und starben dann im Verlauf der naechsten Monate. Wie man herausfand (und ich dann am Stamm einiger Exemplare sehen konnte), hatte der Sturm die Baeume an der Achse ihres Stammes einfach verdreht. Irre, der Stamm sah aus wie eine Zuckerstange. Nur halt andere Farben, naeh!

Da Uhu noch immer nicht hart war, erzaehlte er mir noch, dass Hitler's Second-In-Command ca. 1942 nach Schottland geflogen waere, um mit England einen Frieden zu verhandeln (um dann gemainsam Russland anzugreifen). Ausserdem freute er sich fuer mich, dass "ich" es ja um Haaresbreite geschafft haette, die Tommies mit U-Booten auszuloeschen. Danke, Des!

Weil er nicht wusste, wer Hitler's Zweiter war (Himmler, Goebbels und Goering passten ihm nicht), wuehlte er durch seine Buchkiste. Als er die oeffnete, fielen uns allerdings nur VHS-Videokassetten mit WW2-Fantasie entgegen. Seine Frau hatte die Buecher wohl umgeraeumt, murmelte er.

Ploetzlich war Uhu auch hart genug. Ich dankte und fuhr.

In Cairns angekommen, popelte ich das Kaugummi-feste Uhu aus den Loechern und machte mich auf die Suche nach Spachtelmasse. Im Baumarkt (Bunning's schockt!) lachte der Verkaufer, als ich ihm das Loch auf meiner Kamera zeigte und sagte, ich solle mal im Autoladen nach "Bog" fragen. Im Autoladen lachte der Verkaeufer, als ich ihm das Loch auf meiner Kamera zeigte und sagte, soviel Bog haetten sie nicht, ich solle mal im Bootshandel nebenan fragen. Im Bootshandel nebenan lachte der Verkaeufer, als ich ihm das Loch auf meiner Kamera zeigte (ehrlich!) und sagte, sie haetten sowas gar nicht. Ich sollte mal die Panelbeaters zwei Strassen weiter fragen.

Geil, endlich krieg' ich mal was mit denen zu tun! Panelbeater heissen die Jungs, die ausbeulen, lackieren etc. Als ich der schwertaetowierten weiblichen Frohnatur das Foto zeigte und sagte, ich wuerde gerne Bog kaufen... nah? Richtig. Lachte sie und fragte "you still drivin' that thing?". Thats affirmative, sweetheart!

Und nun nahm der Tag eine gute Wendung, denn man empfahl mir schnellhaertenden Zwei-Komponenten-Glasfaserspachtel. Vom Laden nebenan. Mit der Reaktion des Verkaeufers auf mein Bild moechte ich Euch nicht langweilen, aber er reichte mir den 750g-Topf an und wuenschte grinsend viel Glueck. Im gleichen Moment setzte ein gut gekleideter Kunde Mitte vierzig seine Halbbrille auf und wagte auch einen Blick.

"If I had to extend its rego, I wouldn't. Thats a structural part of the car. Missing. You carryin' any kids around with you?"

Nach ein paar Saetzen war die Standpauke vorbei und er erzaehlte mir von einem Bekannten, dessen Registrierung (TUEV) er vor 15 Jahren nicht verlaengern wollte, weil er Angst hatte, sein Auto wuerde an einem Speedbump zerbrechen. Seit dem wuerde dieser Herr nicht mehr mit ihm sprechen. Dann entpuppte er sich als ungefaehr der Sechste, der mir eine Irlaendische Staatsbuergerschaft unterstellte und ich verabschiedete mich hoeflich.

Den Rest des gestrigen und den Grossteil des heutigen Tages habe ich mich Schrubben, Schleifen, Kratzen, Spachteln und Malen verbracht. Der Spachtel rockt die Scheisse fett, um es mal deutlich zu sagen. Je nachdem, wieviel Haerter man einruehrt, ist das Zeug in 120 Sekunden so Hart wie Uhu nach zwei Dekaden. Man kann direkt drueberschleifen.





Und jetzt muss ich nurnoch ein paar Tage warten, bis die Farbe trocken ist und kann dann mit Silikon zu Werke gehen und meine Machenschaften anschliessend mit der Originaldichtung verstecken. Gewieft!

Bloed nur, dass es auch in Cairns nachts fast immer regnet. Nachdem ich mein Telefon in der ersten Nacht schon aus 3mm tiefem Wasser schadenfrei aus einem Ablagefach in der Konsole gerettet habe, muss ich nun Tiefgaragen oder grosse Daecher zum Unterstellen finden. Wobei das Finden gar nicht mal das Problem ist. Inzwischen habe ich aber schon mit Nachtwaechtern verhandelt und anschliessend den Drogenkrankesten Aboriginee um 2:45 Nachts auf einem ueberdachten Parkplatz beobachtet. Der hat mich wirklich veraengstigt; hat 12 Minuten lang einfach geschrien, sich auf dem Boden gedreht, sich bis auf die Unterhose ausgezogen, ist quer ueber den Parkplatz gesprintet, hat Voegel angeschrien und sich dann wieder rumgerollt. Dann hat er zwanzig Minuten Pause auf einer Parkbank gemacht und wieder geschrien.

Mich wuerde interessieren, ob er das in Retrospektive als angenehm empfunden hat.

P.S: Mist, ich hab' zu wenig Fotos gemacht. Das hab ich nun davon, viel Text und keine Bilder. Ich hoffe, Ihr schafft es trotzdem bis zum Ende :)

Samstag, 21. März 2009

Townsville und das Billbong Sanctuary

In Townsville angekommen, luden mich Jenny (Jennifer) und Nunu (Noemie oder so aehnlich) ein, in ihrem Doppelzimmer zu schlafen - leider gab es dort naemlich noch ein weiteres Bett. Ich verspruehte eine fiese Dosis Insektenspray im Auto, schloss Fenster und Tueren und ging zum Hostel.



Am naechsten Morgen spannerte ich am Pool, raeumte ich tote Fliegen beiseite, ging Essen einkaufen und folgte meinem McDonalds-Kaffee-Ritual. Dann sah' ich mir den grossen roten Felsen neben der Stadt an und wurde von Jenny angerufen.



Wir hatten naemlich vereinbart, dass wir noch gemeinsam zum Billabong Sanctuary fahren. Gestern waren wir dran vorbeigerast und es war geschlossen. Bloed, weil man dort Kaenguruhs, Koalas, Schlangen, Spinnen etc. sehen kann.



Als wir ankamen, hatte die Kassiererin eine winzige Schildkroete in der flachen Hand. "ohhh, soooo lovelyyy!11!", "Cuuuuuuuute!". Und die naechsten Stunden waren echt toll. Wir haben uns Koalas (sehr niedlich) angesehen und erklaert bekommen, sie dann halten duerfen.







Anschliessend wurden Krokodile erklaert, und gefuettert, was echt mal sehr beeindruckend war. Dan (hier mit einem Wombat) wusste SEHR genau, wann welches Krokodil welche Bewegung macht, was man machen darf und was nicht. Gut fuer ihn.









Als Naechstes standen schraege Voegel auf dem Programm. Sahen lustig aus, waren aber nicht ganz so interessant.



Eine Python durften wir auch halten. Und obwohl sie ungefaehrlich ist, fuehlt sich das sehr komisch an. Als eine Dame ob der Python um ihren Hals leichte Panik bekam und die Schlange zurueck in Dans Richtung schob, sagte er "Sorry, two minute minimum!", drehte sich weg und lachte. Dann nahm er die Schlange.





Anschliessend sahen wir die drei giftigsten Schlangen der Welt. Als Dan-der-Ranger gerade von (seinen) Spinnenbissen erzaehlte, konnte ich ihn auch nach meinem fragen, in ein paar Tagen muesste er weg sein. Wenn nicht, mal 'nen Arzt aufsuchen.

Freitag, 20. März 2009

OzSail

Aight, this one's in English, because I'd like google to pick it up and other people to read it.

Yesterday I booked a sailing trip with a company called OzSail, located in Airlie Beach. The brochure praised the ship (Pacific Star) as a modern catamaran with comfortable cabins, hot showers, etc. The 3day/3night-cruise would have taken us to the Whitsunday islands, then further to the Great Barrier reef and back. The first scubadive was included, and including additional fees for reef tax, stinger suit and fuel, I paid 400 AUD. Not too bad, I thought, except that the weather seemed to be deteriorating and quite a wind was forecast for the next two days.



I noticed what a cozy 3 days we'd be looking forward to as we boarded the boat, since there were 21 guests and four crewmembers on 60feet of boat. The latter did not have cabins and slept on the floor, while I was assigned a 3-bunk cabin, joining a couple from Vancouver, Canada. The couple was quite nice, but the cabin smelled like poo - from the toilet next door. We were told to just flush it as often as possible and the smell would go away. I asked the skipper about the likelihood of bedbugs waiting for us in the beds; he said the turnover was just too high to be sure there were none but OzSail took "the greatest possible care" to ensure there were none, which meant they'd be fumigating the boat after every trip. As other people raised concerns about their cabins, we were told we could also sleep on the benches in the common room, which smelled of fungus - rainwater was dripping in.



Of course I got seasick as soon as we left the port around 7pm and spent the rest of the night staring at the horizon, until Shane-the-skipper stopped halfway to the Whitsunday islands. I went into my cabin to find out that the poo-smell had vanished (because someone had spent his evening repeatedly flushing the toilet), only to be replaced by a frightening stench of fungus. So I left my rainjacket on and went to sleep in the common room, next to 7 other people.



The next morning, I picked up a conversation between a Danish family of 5 and the crewmembers. The Family was pretty mad for being assigned a cabin in which the water stood 5cm high in the bottom bunks - because it came flowing from the upper bunks, obviously soaking the mattresses. The youngest of their three children was about 8y/o and had threatened to jump overboard if he had to stay in his bed - not because of the water, but because of the intense smell of engine oil and diesel from the generator's broken exhaust.

Thus, the skipper addressed all of us, saying that a whopping 7 people (me not yet included) wanted to go back, which would happen after visiting a beach on the first island.





We went to the first island and took a path to a scenic lookout point, where our guide almost ran into a pretty frightening spider, face-first. Just when we got there, I took my camera to snap a picture of the view. Suddenly, there was a rather intense pain in my right foot, and I thought I had stepped onto something sharp. Having already focused, I took the picture and then noticed that I was bleeding from two small cuts, the area around it slowly swelling. Shit, not just "something" sharp then.





When I told the guide, she became rather frightened and slowly realized she had no idea what to do in case of a spiderbite. Fortunately, it turned out that the Danish family's mom was a nurse. She asked whether I was allergic to Bee-stings, in which case I'd better be finding some anti-histamines. As I was not, she said I should go back on the Pacific Star, just in case something happened. By that time, the area around the bite had become quite red and a little harder.

I was brought back to the boat and chatted to the skipper, who told me about his encounters with Bull-ants and spiders, showing me the scars of each tale on his legs. Half an hour later, he was off to his VHF two-way-radio, so I decided to go back to the beach. Arriving there, the danish family told me about their night in the "cabin" and Catherine vented her anger at the guide, who seemed absolutely clueless when it came to bites. Does she know how to treat marine stinger attacks?

When we all came back to the boat, we were told the reason why the skipper ran off to his radio. There was a storm-warning coming in, 4m-waves and 40knot winds were expected later that same day. Which was surprising, the weather forecast hadn't really changed for 24 hours. Normally, that means we'd be looking for a sheltered spot in a random bay, but as we had to drop off 7 people at the harbor, this meant the end of our trip: with such a forecast, ships are not allowed to leave the harbor.

We went back from noon to 4pm, I spent 4 hours looking at the horizon, hoping not to puke.

And then the fun started. OzSail's "operation manager" Ross came up and gave us printouts stating that the trip was canceled after the first day due to bad weather. This paper would convince our travel insurance to refund the whole money, accommodation for the next night (not the next two) had been arranged at some hostel. Also, instead of the planned meal on board, there would be free food for us tonight at beaches, a local pub.

People started protesting, because
- some (including me) did not have travel insurance
- the boat was not in a condition suitable for travelling (poo, fungus, moisture, ...)
- the boats license for carrying tourists had expired
- the weather forecast had been disastrous even before we left

Especially the Danish family and an English couple on their honeymoon(!) wanted their money refunded from Ross, who said that he was not authorized to do that. It was OzSails policy to not give any refunds. Being asked for his superior, he declined to disclose even her name. Instead, we agreed to meet the next day at 11am at the OzSail HQ.

Later that day, we found out that another ship (either "Spank Me" or "Freight Train", I can't remember) had also returned to its harbor. Contrary to our crew, that ship's crew was so embarrassed by their ship's condition that they had quit their job on arrival. Wow, that really was impressive.

It turned out that accommodation was NOT taken care of - Ross had just phoned a hostel, saying that "a group" would be arriving tonight. They did not have enough beds. I didn't care as I could sleep in my van, but when others successfully pressured Ross to find them another hostel (and pay for it), I joined them. Following that, we went to beaches for dinner only to find out that there was no free food. OzSail, you suck!





Next day, 20 angry people met Ross at OzSail HQ. He took us to a nearby restaurant, probably because he didn't want customers signing up for a trip to witness our complaints. In the restaurant, he first dealt with the danish family and the English couple. He gave them his boss' business card and told them to email their complaints to her, Shannon Platt.

Then, I was left at the table with ~12 other victims. One of them had caught bedbugs in his cabin - his right arm featured a cluster of around 200 badly itching bites - exactly where the arm had touched the pillow. Anyway, Ross started babbling about how we should talk to our travel insurance. They once had refunded money to people who had pretended they had no insurance, and those people then did use their insurance, in effect getting twice the money back. And that, Ross tried to convince us, would then be his company's legal problem.

I told Ross that calling the non-refunding of money a "company policy" would not make it right (he agreed), that I was absolutely NOT ready to pay 400 dollars for 20 hours on a boat that was equipped with cabins not quite as comfortable as prison cells in the middle east and that I *suspected* OzSail would ignore the weather forecast, willing to cancel trips at any time, then ripping of travellers by not refunding any money.

He grew unprofessional and said that if I honestly suspected that, I should get my "head checked", gave me Shannon Platt's business card, told me to call her and see how far I'd get with this. So, I left the table, only to find out that my phone wasn't charged. After it was, I called her - someone answered and said that Shannon was not in the office (weird, as we heard Ross phone her shortly before). No, not tomorrow either, maybe next week. Screw you.

I met the other travellers, who had been offered a refund of AUD 50. That, I thought, was quite an insult, given some had spent up to 479$ for the trip, 39$ reef teax, 15$ for a stinger suit and 6$ for fuel. I had previously come up with a maximum of 100$ that I'd be willing to spent for 20 hours on the "boat".

Fortunately, Andreas-the-Danish had told me before about him being ripped off by a cayaking company at Abel Tasman park. He had called his bank and canceled the credit card transaction. Unwilling to spend my time running after Ross, OzSail's incompetent employees at the counter and Shannon-in-Sydney, I intended to do just that. Unfortunately, it was 4a.m. in Germany.

Only after we got off the boat, I got to know two fellow victims from England. One of her was close to tears as the sailing trip was only one of the many things that went sour on her trip (Fraser Island being evacuated due to the storm was another one). We kept chatting and spent the night at the same hostel, had dinner at my car after there was no food at beaches and shared a washload at the laundry. Then we found out that we all wanted to go north, so we did.



Arriving in Townsville and checking up on the beach we found them a place to stay, then went for a swim. As I grew nervous thinking I might also have caught bedbugs (got a weird bite on the other foot), I found an internet cafe and read up on them on wikipedia. The concept of "Traumatic insemination" is just one of the many things that makes me wish I had never put a foot on that boat.



Finally the time being 9 a.m. in Germany, I called my bank. It took four minutes to cancel the payments. Up yours, OzSail!