Freitag, 30. Januar 2009

Invercargill und der Sueden...

...sind irgendwie nicht soo spannend. Zwischen Te Anau und Invercargill aendert sich nicht viel, und ausserdem regnet es jetzt schon etwas laenger. Drueckt auf meine Stimmung. Irgendwie schafft es Neuseeland allerdings, auch bei schlechtem Wetter noch gut auszusehen.



Invercargill ist eine sehr kleine Stadt, so wie Kaltenkirchen vielleicht. Es gibt ein Museum, in dem in einem Raum Radaranlagen neben einem 80-Liter-Aquarium neben einem ausgestopften Vogel stehen. Und dann gibt es noch einen Park, der ziemlich verlassen ist, sowie einen Wasserturm, der nachts kitschig beleuchtet wird. Und'n Theater. Die noch haengende (und beleuchtete!) Weihnachtsdekoration reisst es allerdings wieder raus, finde ich.









Wirklich schoen hingegen ist der Hafen von Bluff, eine Stadt 30km suedlich. Eigentlich kommt man nur in den Ort, wenn man mit der Faehre nach Steward Island fahren will, aber ich wollte ein paar Fotos machen, und Invercargill wars einfach nicht.









Morgen fahre ich weiter nordoestlich nach Catlins und Dunedin.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Alpenkreuzer

Ich glaube, es wurden weltweit nur zwei Alpenkreuzer gebaut, und jetzt habe ich den anderen gesehen - an Te Anau's Tankstelle rollte er an mir vorbei.



Wenn ich mir die Bilder in der Auktion ansehe, kommen da ganz alte Erinnerungen hoch... was ist eigentlich mit unserem passiert? Wenn ich mich recht entsinne, ist irgendwann der Deckel aufgeweicht, und dann? Hast Du ihn verkauft, alesig?

Mittwoch, 28. Januar 2009

Milford Sound

Gestern bin ich von Queenstown in Richtung Milford Sound gefahren. Eigentlich hatte ich von einer 140m hohen Gondel in die Tiefe springen wollen, aber Aj Hacket Bungy war an dem Tag ausgebucht. Mal sehen, vielleicht mache ich das spaeter noch.

In der Zeitung wurden heute wenig technikaffine Menschen als "12:00 flasher" bezeichnet. Hat etwas gedauert, dann fand ichs lustig.

Luftlinie sind Queenstown und Milford Sound ca. 100km entfernt, aber man faehrt einen ziemlich irren Umweg, weil die passende Strasse fehlt. Kurz nach Abfahrt hielt Michael seinen Daumen raus. Er war gerade 1,5 Jahre in Australien und muss in einer Woche vor Gericht erscheinen, weil er sich zum Spass mit seinem Kumpel gepruegelt hat und dann verhaftet wurde - "playfight" nennt sich das. Eigentlich kommt er von der Nordinsel, ist bei Mount Manganui gross geworden. Frueher hat er auf einem Bauernhof gearbeitet und jungen Schafen Gummibaender um den Schwanz gebunden, damit der veroedet und abfault und die sich nicht immer selbst ankacken. Vor ein paar Jahren haben seine Eltern eine Schlachterei auf der Suedinsel gekauft, da hat er gearbeitet. Und jetzt kann er gutes von schlechtem Fleisch im Supermarkt unterscheiden - und natuerlich Tiere schlachten. Wuerd' ich auch gerne koennen.



Zuerst kommt Te Anau, eine kleine Stadt am See, an dem man prima Fotos schiessen kann. Und hier begegnet mir zum ersten Mal die Verwirklichung meiner neuseelaendischen Geschaeftsidee: Waschsalon und Internetcafe in einem. Waere doch praktisch, oder? Und so divers aufgestellt und somit krisensicher wie Mr. Minit.





Kurz hinter Te Anau habe ich auf einem Campingplatz uebernachtet und mich dort mit Paul, einem ca. 50jaehrigem Hippie unterhalten, der mit seinem Sohn unter einem Baum an Strand sass. Paul beklagte sich nach drei Saetzen offen darueber, dass er nicht surfen kann, weil er seinen Sohn dabei hat. Was fuer ein Penner. Der Campingplatz war aber echt schoen, jedes Foto ein Bildschirmhintergrund.





Am naechsten Tag gings an den Mirror Lakes vorbei weiter nach Milford Sound. Kurz vor Ende faehrt man durch den Homer-Tunnel. Die Ampel schaltet alle 15 Minuten um, weil der Tunnel nur eine Spur hat. Wenn man warten muss, kommen ziemlich freche Kea-Voegel, die einem die Gummidichtung aus der Tuer beissen und auch sonst tolle Tricks koennen. Man soll sie nicht fuettern.





In Milford Sound angekommen merkt man: da gibt es genau 1 Cafe, viele Parkplaetze und einen Anleger. Als der Stromausfall vorbei war, habe ich eine Karte gekauft und wollte zum Anleger fahren. Und ploetzlich sass Frieder am Strassenrand - er war ueber den Routeburn-Track zwei Tage von Glenorchy zum Milford Sounds gewandert, weil er noch 20 Tage auf der Suedinsel abzusitzen hat. Er musste Keas mit Steinen bewerfen, damit sie sein Zelt nicht anknabbern.



Zwei Stunden faehrt man mit dem Schiff durch den Sound und bekommt viele Sachen gezeigt und erklaert. Wie und warum welche Berge heissen, was Baumlawinen sind, dass an den Felsen gruen Kupfer, rot Rost und schwarz Muscheln sind.



Ausserdem gibt es Kaffee fuer lau - gut, weil ich ohne eingeschlafen waere. Zum Schluss bekommt man rote Regenjacken geliehen und faehrt dann unter einen Wasserfall - das klassische Werbebild des Milford Sound.



Und dann haben wir auch noch Delphine gesehen. Baeng!

Heute schlafe ich ein paar Kilometer vom Sound entfernt, noch vor dem Homer-Tunnel. Da gibts ein ziemlich verlassen wirkendes Gelaende einer Firma, die Hummer faengt und verarbeitet und ein echt runtergekommenes Haus mit Waschmaschine, Duschen und Telefon, wo die Guides des oertlichen Kayaksverleihs wohnen.



Montag, 26. Januar 2009

Kennt ihr noch Flick?

Also, ihr wisst schon, Flick, der gutmuetige Freund von Oliver Pocher in "Vollidiot"? Der gerne Mettbroetchen isst und das Gurkenrennen gewonnen hat? Genau.

Heute um 20 Uhr und 8 Minuten musste ich ueber mich lachen. Ich esse naemlich gerne Schokolade, und die Tatsache das 350 Gramm hier nur $3,5 kosten, hat dieser Angewohnheit nicht gerade entgegengewirkt.

Im Film jedenfalls gibt es eine Szene, in der Oliver Pocher Flick darauf hinweist, dass er einen Mett-Fleck auf seiner Telekom-Muetze hat. Dann fragt er, wie genau es denn ein Stueck Mett auf die Muetze haette schaffen koennen.



Also, bei MIR hat es ein Stueck Schokolade in die INNENSEITE der Muetze geschafft. Habe ich erst nach 5km Fahrrad-, 30 Minuten Busfahren und 30 Minuten pumpen auf der Wiese gemerkt.

Sonntag, 25. Januar 2009

Wanaka

Wanaka ist ein ganz schoener Ort. Hatte ich ja schonmal geschrieben, glaube ich. Den ersten Abend habe ich den Bus am Rande einer Aussichtsplattform geparkt und da geschlafen.



Am naechsten Tag habe ich doch tatsaechlich einen Parkplatz mit WLAN gefunden. So konnte ich gucken, ob meine "illegalen" Uploads im Internetcafe nebenan schon fertig sind, und ob mir schon die Nikon-Reparaturwerkstatt geantwortet hat.



Meine Kamera hat naemlich ein Schlupflid - die Objektivabdeckung (unten geschlossen) klemmt und oeffnet/schliesst nur teilweise, was dann zu Bildern mit schwarzen Ecken fuehrt. Nervt voll ab, weil man meist erst hinterher merkt, dass da was schief gelaufen ist. Und mit Pech muss ich fuer die Unfaehigkeit der japanischen Ingenieure auch noch zahlen, weil Nikon keine internationale Garantie hat. Schoise.



Zurueck zu einem schoeneren Thema: Nach zwei Tagen Wanaka wurd's etwas schwergaengig, da habe ich einen Ausflug in die Berge gemacht. Die Strasse zu Mount Aspiring wurde am Ende so abenteuerlich, dass ich sie meinem kleinen Schuhkarton nicht zumuten wollte, aber mitten in der Pampa wars auch schoen. Hier ein paar Indizien:





Schwanger?

Mama, mir ist da was passiert...

Wenn man das Fernlicht anmacht und schneller as 60 faehrt, knackt es nachts echt haeufig an der Frontscheibe. Fernlicht ausmachen hilft, macht aber weniger Spass.

Meint ihr, das Ding hier war schwanger? Was koennten das sonst fuer komische Pillen sein?

Freitag, 23. Januar 2009

Die Schweinebucht

Das Buch habe ich jetzt durchgelesen und dabei viel Geschichte gelernt. Geschichte ist hoechst interessant, wenns nicht gerade die Verfassung der Roemer oder die Gesellschaftsstruktur der alten Griechen ist.

Kurz gesagt hat Kennedy bei seiner Amtseinfuehrung einen irren Plan geerbt, in Kuba eine andere Regierung zu etablieren. Schon lange vorher wurden ein paar Tausend Exilkubaner in Trainingscamps auf eine Invasion vorbereitet. Kubaner reden aber viel, weswegen die Invasion - und zuletzt auch das Datum - "as secret as Christmas Day" waren. Weil Kennedy nicht als "chicken" dastehen wollte, hat er etwas genehmigt, woreber er sich spaeter fragen wuerde, wie er nur so dumm gewesen sein konnte.



Am D-Day sind die Kubaner mit alten Fischerbooten und rostigen Landefaehren an den Strand gefahren. Leider hatte der Auswerter der U2-Bilder (auf denen man Nummernschilder lesen konnte) die Korallenriffe mit Seegras verwechselt, so dass die boote es nie bis an den Strand schafften und die Kubaner schwimmen mussten. Weil die Aktion kubanisch (und nicht amerikanisch) aussehen sollte, war alles etwas "latino-stye" organisiert worden. Man hatte zwei Tage(!) vorher 6 alte Flugzeuge losgeschickt, ein paar kubanische Flugzeuge zu zerstoeren, aber das hatte nicht gereicht. Die Kubaner haben sich deswegen auf den von der CIA angekuendigten "umbrella" ueber der Invasion verlassen. Man hatte ihnen gesagt, dass "blonde kubanische Piloten mit blauen Augen, die nicht Spanisch sprechen koennen" die Lufthoheit sichern wuerden. Ungluecklicherweise wollte Kennedy die ganze Aktion klein halten und hat im letzten Moment amerikanische Flugzeuge zurueckgepfiffen. Ihm wurde auch nicht gesagt, dass das zu einem grossen Problem fuehren wuerde.



Und so haben ein paar kubanische Flugzeuge die Landefaehren in Brand geschossen. War auch einfach, weil 200 Faesser Flugbenzin direkt neben der Munition standen. Jedenfalls ist die Munition nie am Strand angekommen. Die Besatzungen amerikanischer Zertstoerer und Kampfflieger waren drei Tage lang den Traenen nahe, weil sie alles sahen, aber eben auf Befehl Kennedys nicht eingreifen durften.

Ungefaehr 150 Exilkubaner und 2000 kubanische Soldaten starben. Fidel nahm gute tausend Soldaten in Gefangenschaft und forderte 60 Millionen Dollar fuer die Freilassung. Er bekam dann 53 Millionen, bezahlt in Babynahrung und Medikamenten.

Donnerstag, 22. Januar 2009

cs_alpin

Mit Dajana und Lena bin ich gestern bis Franz Josef gefahren, wo der erste bekannte Gletscher liegt. Da ich seit dem vorletzten Abel-Tasman-Tag nicht mehr geduscht hatte, lag die Beseitigung meiner hygienischen Notlage ganz oben auf der Liste. In Wellington konnte man fuer $1,5 im Schwimmbad duschen, also versuchte ich es in den Franz-Josef-Hotpools. Die wollten $22,50 haben, auch wenns nur fuer eine Dusche ist. Am Campingplatz waren es immernoch 10 fuer eine Dusche - dafuer hab' ich sie bestraft, bis die Finger schrumpelig wurden!



Anschliessend sind wir mit meinem Auto vom Dorf 10 Minuten zum Gletscher gefahren. Lange, bevor man tatsaechlich das "Terminal Face" des Trunks erreicht, halten einen Schilder fern. Man wird vor Tod und Vederben gewarnt, sollte man weitergehen. Ok, also wieder zurueck.





Die beiden hatten erst ueberlegt, ob sie mit einem Hubschrauber erst auf den Gletscher fliegen und dann wandern wollten, der Anbieter hatte aber mit $400 ein gefuehltes Abwehrangebot gemacht. Also habe ich mich heute mal schlau gemacht und wir sind Mittags mit ganz vielen anderen Menschen im grossen Bus nochmal zum Franz gefahren.

Ungefaehr 30 Menschen wurden in zwei Gruppen eingeteilt, fit und nicht-fit. Weil ich nach meinem gefuehlten Abwurf hinter feindlichen Linien im Abel-Tasman mehr Lust auf Schlendern hatte, habe ich mich zu den Dicken mit den krummen Fuessen gestellt. Im Nachhinein zeigte sich, dass die beiden Gruppen sich eh nie mehr als 100m voneinander entfernt befunden hatten.



Erst ging es an den Schildern vorbei noch eine halbe Stunde zum Eis, dann erklaerte unser britischer Fuehrer Ryan gaaaannz langsam und seeehr detailliert, wie man Spikes anzieht. Die Anderen hatten nicht nur krumme Fuesse :)



Man stieg den Gletscher ungefaehr ein Viertel hinauf, ass vier Minuten Sachen aus seinem Rucksack und stieg wieder hinunter. Waehrenddessen wartete man auf die Leute vor einem und war staendig beschaeftigt, niemandem auf die Fuesse zu treten. Blieb man mal eine Minute stehen, bemuehte Ryan sich, einen wieder an das Ende der Gruppe ranzukomprimieren. Ich kann ja verstehen, dass er niemanden verlieren wollte, aber das war ziemlich nervig. Ryan war sowieso sehr bemueht und ehrlich freundlich, aber mich aergerte die ganze Zeit, dass wie eine Kuh ueber den Acker getrieben wurde. Nach Roy's Peak in Wanaka und Abel Tasman war das echt enttaeuschend *obwohl* der Gletscher eigentlich wunderschoen ist. Ryan sagte anfangs, dass man jegliche Fragen stellen kann, hatte dann aber keine Zeit, sie zu beantworten. "If I take a leak into this mulan now, when's the river below gonna turn yellow?", wollte ich wissen und musste lange arbeiten, um ein Nichtssagendes "oeeah, its flowin' quite fast" zu ernten. Anstrengend.



Counterterrorists win!
Scheisse, ich haeng in der Spalte, knall mich mal einer ab!


Nachdem wir diesen Ausflug hinter uns gebracht hatten, verabschiedete ich mich von Dani und Lena und bin weiter Richtung Sueden gefahren. Da gabs naemlich den Fox Glacier, also im Grunde das Gleiche nochmal. Es war schon recht spaet, deswegen bin ich ueber eine wirklich schoene, flache Flusslandschaft vom Parkplatz relativ dicht ans Eis gelaufen (den Warnschildern nach war ich schon lange tot). Erst nachdem ich mich nach den Standardfotos auf dem Rueckweg noch einmal umdrehte, merkte ich, dass der Gletscher scheinbar gar nicht kleiner wird, wenn man weggeht. Wirklich beeindruckend, und natuerlich auf den Fotos nicht zu sehen.



Dienstag, 20. Januar 2009

Westkueste

Ich muss gestehen, dass ich von der Westkueste bisher nicht so richtig ueberzeugt bin. Erstmal ist sie gaanz anders als der Rest Neuseelands. Auf der Nordinsel leben 75% der Kiwis und ich habe den Eindruck, dass die 25% hier unten nicht nur sehr viel duenner gestreut, sondern auch etwas zurueckhaltender leben. Langeweile kommt noch nicht auf, aber ich werde schon sicherstellen, dass ich nach dem Bay-of-Pigs-Buch nahtlosen Anschluss finde.



Nach dem Abel Tasman-Park bin ich gleich westwaerts gefahren und habe an Cape Foulwind uebernachtet. Ein paar Robben gabs erst am naechsten Morgen zu sehen, denn abends wars schon dunkel. Frieder habe ich wiedergetroffen, mit dem war ich vorher bei Mutton Cove ins Gespraech gekommen. Er ist erst 19 - in seinem Alter haette ich mich das nicht getraut, glaube ich.





Anschliessend sind wir halbwegs gemeinsam an der Kueste nach Sueden gefahren. Als ich ihn bei den Pancake-Rocks wieder traf, hatte er Anhalter-Heike dabei. Heike ist die langweiligste Person, die ich seit langem getroffen habe, nichtmal fuer ein foto hats gereicht. Die Pancake-Rocks sehen ganz interessant aus; angeblich weiss keiner, wieso sie so gebaut sind.



Nachdem ich mit Frieder und Heike in Greymouth Kaffee getrunken hatte, wurde mir klar, dass ich alleine weiterreisen sollte. Abends machte ich an einem Strand halt, packte mein Fahrrad aus und erkundete die angrenzende Kleinststadt. Fahrradfahren ist toll, erinnerte ich mich. Dann kaufte ich mir Pommes und kam mit Dajana und Lena ins Gespraech. Zwei Deutsche Maedchen, beide so um die 20, deren lustige Art eine erfreuliche Abwechslung war. Also haben wir die Pommes geteilt und die beiliegende, eklige Wurst einem Hund gegeben, der vorbeikam. Somit hatten wir fuer die naechste Viertelstunde einen Vierten in der Runde. Viel gesagt hat er aber nicht.

Montag, 19. Januar 2009

Videos

Ich wuesste so gerne, wie ich die Videos meiner Kamera im Format

Stream #0.0: Video: mjpeg, yuvj422p, 640x480, 30.00 tb(r)
Stream #0.1: Audio: pcm_u8, 8000 Hz, mono, s16, 64 kb/s

in ein Format umwandeln kann, so dass blogger sowohl Video als auch Audio spielt. Momentan fehlt naemlich noch letzteres. Mit ffmpeg scheints zu funktionieren, VLC spielt den Ton ab, der flashplayer im blog nicht.

ffmpeg -i "$INPUT" -acodec mp2 -ar 22050 -ab 64k -vcodec libx264 -b 500k -bf 16 -threads 0 "$OUTPUT"

Sobald ich es rausgefunden habe, melde ich mich. Mit Videos.

Sonntag, 18. Januar 2009

Abel Tasman, Tag 4

Am letzten Tag konnte ich nicht laenger ertragen, dass ich noch gar nicht im Meer geschwommen war. War zwar kalt, musste aber sein.



Anschliessend bin ich dann von Mutton Cove bis Totaranui zurueckgewandert und mit dem Wassertaxi bis Marahau zum Auto gefahren. Eigentlich hatte ich das Taxi fuer 1515 gebucht, aber um 1345 waren auch noch Plaetze frei. Gutes Ding.



Der Bootsfahrer hielt ab und zu mal an und erzaehlte eine Geschichte: zum Beispiel gibt es in Bark Bay eine Huette, die einem Privatmann gehoert, weil ihm das Land 1942 auf Lebenszeit verpachtet wurde. 1945 wurde dann der Nationalpark gegruendet und der Herr nicht enteignet, weil er ja eh mal sterben wuerde, dann haette sich das Problem bald sowieso erledigt. Heute ist er 107 Jahre alt. Er haette wohl versucht, die Pacht auf seinen Sohn zu uebertragen, der die gleichen Initialen hat, aber das hat man wohl gemerkt...

Das Auto war sogar noch da. Hatte schon befuerchtet, dass es nach 4 Tagen alleine vielleicht jemand anderes mitgenommen hatte. Hoert man naemlich haeufiger.

Achso, ausserdem gibt es einige interessante Tiere im Park. "Weka" heisst ein Vogel, der ziemlich frech ist und aus meinen Schalen getrunken hat, waehrend ich sie abgewaschen habe. Ein Parkranger sagte, das waere normal, "they're known to be rather, mmh, inquisitive!"



Dieses Tier hier war eins der wenigen, die auch tot noch gut aussehen :)



Die Jungs hier sind einfach nur niedlich und sehen toll aus. Sind aber ziemlich schuechtern.









Bemerkenswert, wie schnell man sich an Neues gewoehnt. Jetzt muessten Robben schon mit Baellen spielen oder Gedichte aufsagen, um meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

So, ab nach Sueden, mal die Westkueste ansehen.