Im Moment sitze ich gerade im Internetcafe in Taupo. Von Freitag um 17 Uhr bis vorhin hat mich Lesley (die Frau aus Auckland) begleitet. Die war eh in Rotorua, weil sie wie jedes Wochenende fuer den Ironman trainieren wollte. Also habe ich sie getroffen und wir haben mein Fahrrad in ihr Auto gepackt. Sehr praktisch.
Anschliessend haben wir uns die heissen, nach faulen Eiern riechenden Quellen in Rotorua angesehen und anschliessend auf einem Campingplatz beim Blue Lake ganz in der Naehe uebernachtet. Sie hat sogar noch Nudeln gekocht. Gei-el, richtiges Essen!

Am naechsten Morgen sind wir 5,5km um den See gelaufen, der hat irre klares Wasser und liegt sehr huebsch zwischen grossen Felsen und Waeldern. Leider ist er recht kalt, wie wir am Vorabend beim Baden feststellten.

Danach sind wir nach Taupo weitergefahren und haben uns den grossen See - Lake Taupo eben - angesehen. Gleich dahinter liegen zwei Vulkanberge, die man ueberklettern kann. Einer hat noch Schnee auf der Kappe. Habe schon Bilder von der Wanderung gesehen und ich glaube, das werde ich auch noch tun.
Direkt an der Promenade ist eine Drivingrange, 50 Meter vom Ufer entfernt sind drei Golf-Loecher: man kann Baelle kaufen und sich in einem Hole-in-one versuchen. Lesley schwimmt beim Triathlon-Training imemr daran vorbei und taucht nach den Baellen - der Grund soll voll davon sein.

Ausserdem sind an alle Gullis und aufm Buergersteig Fische genagelt. Die sollen einen daran erinnern, dass man keinen Muell verklappt - landet naemlich alles im See.

Anschliessend haben wir uns Tortellini und Gemuese gekauft, haben das auf dem Campingplatz in Taupo gekocht und verstoffwechselt. Dann haben wir uns bis Mitternacht unterhalten und sind pennen gegangen.

Heute sind wir zusammen zu den Hanuka Falls gefahren, also ein netter Wasserfall ganz in der Naehe. Vom Parkplatz geht man noch ungefaehr eine Stunde hin und wieder zurueck, an einem unglaublich schoenen und klaren Fluss entlang.

Danach hat Lesley mich an einem Parkplatz ausgesetzt, ich habe mir den naechsten McDonalds gesucht, Kaffe getrunken und Postkarten geschrieben. Auch schoen, mal wieder allein zu sein, denn Lesley spricht gern und viel. Und zwar ab 0730 morgens.
Jetzt geht die Sonne unter, so dass ich nicht mehr allzu weit kommen werden. In den naechsten Tagen werde ich in Richtung Suedwesten fahren, um mich langsam den Bahnschienen anzunaehern. Denn am 13./14. Dezember muss ich wieder in Auckland sein, um mit Marie den Norden anzusehen.
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