Nach dem Abel Tasman-Park bin ich gleich westwaerts gefahren und habe an Cape Foulwind uebernachtet. Ein paar Robben gabs erst am naechsten Morgen zu sehen, denn abends wars schon dunkel. Frieder habe ich wiedergetroffen, mit dem war ich vorher bei Mutton Cove ins Gespraech gekommen. Er ist erst 19 - in seinem Alter haette ich mich das nicht getraut, glaube ich.
Anschliessend sind wir halbwegs gemeinsam an der Kueste nach Sueden gefahren. Als ich ihn bei den Pancake-Rocks wieder traf, hatte er Anhalter-Heike dabei. Heike ist die langweiligste Person, die ich seit langem getroffen habe, nichtmal fuer ein foto hats gereicht. Die Pancake-Rocks sehen ganz interessant aus; angeblich weiss keiner, wieso sie so gebaut sind.
Nachdem ich mit Frieder und Heike in Greymouth Kaffee getrunken hatte, wurde mir klar, dass ich alleine weiterreisen sollte. Abends machte ich an einem Strand halt, packte mein Fahrrad aus und erkundete die angrenzende Kleinststadt. Fahrradfahren ist toll, erinnerte ich mich. Dann kaufte ich mir Pommes und kam mit Dajana und Lena ins Gespraech. Zwei Deutsche Maedchen, beide so um die 20, deren lustige Art eine erfreuliche Abwechslung war. Also haben wir die Pommes geteilt und die beiliegende, eklige Wurst einem Hund gegeben, der vorbeikam. Somit hatten wir fuer die naechste Viertelstunde einen Vierten in der Runde. Viel gesagt hat er aber nicht.
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