Gestern Abend habe ich mit Melanie und Andreas auf unserem Zimmer Bier getrunken. Das ist besonders spannend, weils verboten ist.
Steele Syme aus Australien setzte sich dazu und erzaehlte, weil wir noch ein Bier uebrig hatten. Er kommt aus der Naehe von Byron Bay und will am Mittwoch nach Kanada fliegen, um dort zu arbeiten. Erst als Wagen-Parker im Hotel, dann auf einer Oelbohrplatform. Steele ist recht laut und steckt zwischen jedes Wortpaar "fuck" oder "fuckin'". Es passt aber ganz gut zu ihm als echten Australier. Ausserdem erzaehlte er von BedBugs, also kleinen Tieren, die in ganz vielen Hostels in Australien und Neuseeland eine Plage sind. Man muss das Laken umdrehen und nachgucken, ob was krabbelt. Wenn ja, sprueht man das ganze Bett mit Insektenspray ein "and they'll fuckin' die!". Macht man das nicht, hat man am naesten Tag mehrere hundert Einstiche, wobei jedes Tier angeblich drei Mal beisst. Ab dann wohnen sie meistens eingeklemmt zwischen Unterhose und Bauch, die Stiche jucken ungefaehr einen Monat lang. Hat man die Dinger in seinem Rucksack, muss man alles waschen oder einspruehen. Ich haetts ihm nicht geglaubt, aber inzwischen haben es mir andere bestaetigt. Au weia.
Steele war auch erst im Polynesian Beach Hostel und sagte, im Raum ueber meinem haette es bedBugs gegeben. Ich hatte mich schon gewundert, warum die Matratzen in Plastik eingepackt waren.
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