Ich kann nicht mehr, mir fliegt das Leben um die Ohren.
Gestern gehe ich in ein anderes Hostel, weil der Fahrradverkauefer sich noch nicht gemeldet hat und das alte Hostel nach Pisse und Fuss riecht. Im neuen Hostel treffe ich Luz, eine Spanierin, die eigentlich in Frankreich lebt und gerade ein halbes Jahr in NZ runhaengt. Ich nenne sie sunshine, weil das wohl die Bedeutung ihres Namens in Spanisch ist. Sie erzaehlt mir jedenfalls, dass sie einen Campervan fuer zwei Wochen ausgeliehen hat. Und zwar fuer 15NZ$ am Tag. So billig, weil sie ihn von Christchurch nach Auckland gefahren hat, und die meisten Touristen fahren andersrum.
Das ist ja auch nicht schlecht. Sie sagte, ich muessse nur den Typen an der Rezeption morgen fragen, der haette ihr das auch klargemacht. Also dachte ich, scheiss aufs Fahrrad, ich fahre Auto. Denn Sprit kostet hier auch nichts.
Heute vormittag stellt sich raus, das so ein Tarif gerade nicht buchbar ist und es 50$ am Tag kostet. Dann warten noch die beiden Deutschen vom Flughafen auf mich, ob ich nicht bei denen mitkommen moechte. Sie fahren zwei Wochen mitm Leihwagen durch die Nordinsel. Problem ist nur, dass ich genau zwei Wochen habe, bis Marie kommt und mit mir die Nordinsel ansehen will. Und ich will nicht alles zweimal sehen.
Also doch Fahrrad. Inzwischen hat mir dann auch der Fahrrad-Heini geschrieben, er bringt das Ding heute Abend um 7 vorbei. Also kaufe ich heute ein Zelt und starte morgen. Gaskocher hab' ich schon.
Jetzt komme ich gerade ins Hostel zurueck und sehe das Unglaubliche: Einen Flyer. Above&Beyond, ein britisches Elektro-Trance-DJ-Trio spielen HEUTE ABEND ungefaher einen Kilometer entfernt. Fuer 20 Euro. Das ist deswegen nicht zu glauben, weil ich mir genau das gewuenscht habe. Das sind naemlich die, deren zweistuendigen Podcast ich mir seit ueber einem Jahr jeden Freitag Abend runterlade. Und vor der Reise hatten sie noch keinen Termin in Kanada, Kalifornien, Hawaii, Neuseeland oder Australien. Ahhhhhhh!
Also: Zelt kaufen, Fahrrad kaufen, zum Konzert gehen (soll bis 6 morgens gehen), schlafen, Trinkflaschen, Fahrradtaschen und -halter klarmachen, losfahren.
Ui.
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ich finde das gut
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