Dienstag, 17. März 2009

Anopheles und seine Freunde

Muecken nerven. Natuerlich sind die Fenster mit Fliegengitterzeugs bespannt, aber abends kommen halt immer ein paar von den Jungs rein und nerven einen anschliessend. Normalerweise sitze ich deswegen vor dem Pennen noch 'ne Viertelstunde im Auto und starre an die Decke wie Johann-das-Gespenst beim Einsatz von Wasserbomben, Taschenlampe in der linken Hand. Alle paar Minuten kloppe ich dann mit der rechten Hand gegen irgendeine Stelle des Autos. Muss echt bescheuert aussehen. Also, sieht bescheuert aus, wurde mir schon bestaetigt...

Theresa war schon leicht angenervt, dass ich auch nachts aufwache und das Ganze wiederhole. Ich kann aber nicht schalfen, wenns um mich herum so fies summt. Naja, morgens haben wir uns immer wieder vertragen :)

Habe mich schon fuer einen ersten Feldversuch hierfuer angemeldet. Habe auch eine 230V-Steckdose an Bord, daran solls nicht scheitern!

Nachdem Theresa nun abgreist ist, habe ich das Phaenomen jetzt mal objektiv erfasst. Habe die Kamera auf Ein-Stunden-Intervallaufnahme gestellt, an die Sonnenschutzklappe geschraubt und mich schlafen gelegt. Durch den Blitz bin ich ueberaschenderweise nicht aufgewacht, aber es waren wieder ein paar Muecken da.

Wenn man sich die betreffenden 8 Fotos mal ansieht, merkt man, dass sich die Taschenlampe (die oben magnetisch an der Decke haengt) zwischen fast allen Fotos verschoben hat.







Komischerweise wache ich immer voellig entspannt auf. Mit ein paar Mueckenstichen mehr. Aber solange mich keine Spinne beisst, ist alles gut.

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