Sonntag, 30. November 2008

Endlich los!

Das Konzert war der Hammer. 40% des Publikums haben nur Wasser getrunken, viele mit Vitamintabletten. Frueher dachte ich immer, die waeren wohl besonders gesundheitsorientiert oder verantwortungsvoll. Inzwischen weiss ich, dass die meisten Leute nur Wasser trinken, wenn sie Ecstasy nehmen.



Man merkt wohl nicht mehr so richtig, wenn man Durst hat. Die nehmen einfach so ein paar Tabletten und scheren sich nichtmal drum, ob andere zusehen.



Auf dem Klo liegen kleine Beutelchen und es gibt Stress mit dem Tuersteher. Das macht die Musik aber nicht schlechter.

Auf dem Weg zum Fahrradladen habe ich gestern eine Frau angesprochen, weil ich mich verlaufen hatte. Praktisch, weil sie mit leuchtenden Fahrrad-Klamotten, teurem Fahrrad und dem ganzen Schotter unterwegs war. Wir kamen ins quatschen, sie ist Marathon- und Triathlonlaeuferin und Zahnreinigungstante in einer Zahnarztpraxis 20m vom Hostel entfernt. Es dauerte ca. 20 Minuten, da war ich bei ihr zuhause und sie zeigte mir ihr Zweitfahrrad, mit dem ich gerne durch Neuseeland fahren duerfte. War auch ganz ordentlich, es fehlte aber ein Gepaecktraeger und es war ein bisschen zu klein. Weil um 7 das auf TradeMe ersteigerte Fahrrad am Hostel ankommen wuerde, fuhr sie mich anschliessend noch schnell rum. Lesley ist zwar ein bisschen schrill, aber unglaublich nett und hilfsbereit.

Ende Dezember weil sie mit dem Fahrrad ueber die Suedinsel fahren. Und, dass ich mitkomme. Mal sehen, Marie ist ja auch noch da.

Das Fahrrad ist echt super. Der Bremsbowdenzug riss beim ersten Bremsversuch, so dass ich den noch schnell heute im Fahrradladen habe ersetzen lassen. Dazu kam noch ein Gepaecktraeger und zwei wasserdichte Fahrradtaschen. Ausserdem ein billiges Zelt und Kleinkram. Am Ende doch nicht ganz billig, aber endlich fertig!

So bin ich heute Abend mit dem Zug bis zur Endstation nach Sueden gefahren und dann - solange es noch hell war - losgeradelt.





In Ramarama habe ich noch ein WLAN gefunden und schnell ein paar Karten aufs Telefon geladen und dann mein Zelt auf irgendeinem Acker aufgebaut.



Zum Abendbrot gabs Kakao mit in Riegel gepresstem Koernerschrot, dass ich in der "Free Food"-Ecke des Hostels gefunden habe. Lecker.

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