Heute morgen haben sich Andreas und David zuerst ueber ihre Rueckenschmerzen beklagt und sich dann ueber mich lustig gemacht, weil ich im Kofferraum gepennt habe. Gluecklicherweise habe ichs gerafft und mich auch schnell ueber meinen Schlafplatz beschwert. Sonst haette ich vielleicht tauschen muessen. Das einzige, was mir noch fehlte, war prasselnder Regen auf dem Deckel, das Geraeusch mag ich so gerne. Es fiel aber ab dem letzten Nachmittag und die ganze Nacht kein Regentropfen.
Den Tag haben wir damit verbracht, uns die Straende mit schwarzem und gruenem Strand anzusehen. Michaela, ich hatte schon Sand fuer Dich eingepackt, als Andreas mir sagte, dass man in Neuseeland erschossen wird, wenn man mit sowas einreist. Ausserdem haette es in dem Museum in Volcano Village eine Ausstellung von Sand und Lavabrocken gegeben, die Leute per Post zurueckgeschickt haben, weil sie von der Lavagoettin wegen Diebstahls verflucht wurden und seit dem nur Pech hatten. Familienmitglieder wurden krank, Partner trennten sich und Jobs wurden gekuendigt. Ich hatte also Angst und liess es sein.
In der Naehe des Green-Sand-Beach ist der South Point, der suedlichste Punkt von Big Island, Hawaii und laut Beschlderung der ganzen USA. Andreas war etwas sauer, weil ihm das schon in Florida versprochen worden war. Hah, ich war da!
Nachmittags sind wir durch Kona gefahren und wollten einen Blick auf die beruehmten Kaffee-Plantagen werfen. Kona-Coffee soll naemlich was ganz Besonderes sein. Aber es regnete, die Plantagen waren nicht zu sehen und irgendwie hatte auch keiner Bock auf Kaffee. Dann wars auch schon dunkel und wir setzten uns zu Starbucks, wo ich auf Andreas Netbook viele dieser Texte geschrieben habe. Die anderen beiden spielten Schach. Starbucks hat unter den Sitzbaenken ziemlich viele Steckdosen, weil viele dort im Internet surfen. Wir luden drei Kameras, drei Telefone, einen Rasierer und den Computer. Dann suchten wir uns einen Parkplatz, rauemten das Auto um und gingen schlafen.
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