Samstag, 27. Dezember 2008

Delphine und Landschaften

Als wir auf der Halbinsel angekommen waren, mussten wir an der einzigen Tankstelle der Umgebung tanken. Beim Aussteigen machte mich Marie auf eine scheinbar tote Katze im Schaufenster aufmerksam. Ich steckte den Ruessel in den Tank und machte ein Foto. Sie lebte noch.



Nachdem der ich-bin-fertig-klick vom Auto kam, fiel mir auf, dass der Liter Sprit hier $1,87 statt $1,40 kostete. Aua. Das hatten wir schonmal bei Coromandel; sobald es einsam wird, wirds teuer. Haette ich mal lieber das Kleingedruckte gelesen, anstatt Tere zu fotografieren. Ich hasse Katzen.

Am Strand suchten wir das Meer nach Moko ab, sahen aber nichts. Die Frau in der Tankstelle sagte, man muesse einfach nur ins Wasser gehen, dann kommt sie. Denn sie liebt Menschen. Waehrend ich mit zwei Kiwis von der Suedinsel quatschte, tauchte er dann weit draussen neben einem Boot auf. Er war kaum zu erkennen, aber gut genug, um uns einreden zu koennen, wir haetten ihn gesehen.





Zwischen der Halbinsel und Napier ist es wunderschoen. Was man hier in 5 Minuten alles sieht, findet man nur mit viel Glueck in ganz Deutschland. Jedenfalls schien es mir so. Tolle Berge, schoene Baeume, Wasserfaelle und Fluesse, Eisenbahnbruecken zwischen zwei scheinbar beliebigen Raumpunkten und Strassen und Steigungen, fuer die man eigentlich Panzer braeuchte.

Und das alles haben wir zur blauen Stunde gesehen. Bui.







Ausserdem habe ich endlich mal die Strassen-Flubschies fotografiert. Sie sind mir ein Raetsel. Wann immer ich Bock habe, frage ich Kiwis nach dem Zweck folgender Installationen:



Manche sagen, sie wuerden beim Ueberfahren Gerausche machen, um den Fahrer zu warnen. Stimmt aber nicht, ich hoer' nix. Andere sagen, das waeren Markierungen fuer die Strassenmarkierer (aehh, wie?) und einer meinte, die wuerden reflektieren. Tun sie aber nicht.

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