Als ich mir eines Abends den ersten Irrigator angesehen habe, kam der Bauernsohn im Auto vorbei. Er hatte wohl aus der Ferne gesehen, dass ich auf die Zufahrtsstrasse seines Feldes gefahren bin. Statt mich rauszuschmeissen, erklaerte er mir, wie die Dinger funktionieren: Man programmiert einfach ein Zeitfenster ein, den Rest erledigen sie von selbst. Es gibt einfache Irrigatoren, die vor und zurueck fahren und Pivot-Irrigators, die an einer Seite fixiert sind und dann im Kreis fahren. Bei Pivot-Irrigatoren muss man dann natuerlich auch die Zaeune kreisfoermig bauen.
Am naechsten Tag habe ich einen einsamen Irrigator bei der Arbeit erwischt und ihn mir mal naeher angesehen (und geduscht). Zwischen den Segmenten sind Gelenke, die merken, wenn sich das Ding langsam kruemmt. Dann werden die einzelnen Raeder gebremst oder beschleunigt, damit er sich wieder richtet. Und ein paar Stunden spaeter habe ich auch die herausragenden Metallstangen an den Raedern verstanden: Sobald er damit einen Zaun beruehrt, bleibt er stehen und faehrt in die andere Richtung weiter. Schlau.
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