
Leider haben wir nur Flossen, keine Masken und Schnorchel. Morgens kamen viele Taucher, die dann einer Stunde spaeter von grossen Schildkroeten und dicken Fischen berichteten.

Dann sind wir nach Norden weitergefahren und haben ziemlich genau irgendwo uebernachtet. Weil es uns schien, als haetten wir zu wenig gesehen, sind wir dann von der Autobahn ab den Waterfall-Way gefahren. Es begegneten uns Wasserffaelle (weniger spektakulaer) und der Skywalk. Das ist eine Art Steg, der auf Hoehe der Baumkronen 20 Meter durch den Urwald fuehrt und besser, als man erst rafft. Denn in den Baumkronen haengen all die spacigen Voegel, die man sonst nicht sieht. Habe zwar bloss so um die drei verschiedenen Sorten gesehen, aber ein Ornithologe haette sicher ein feuchtes Hoeschen bekommen. Auch sonst war der Blick wirklich fein.


Ausserdem habe ich zwei wirklich tolle Fotos gemacht. Sieh selbst, verehrte Leserschaft:


Auf dem weiteren Weg sind wir kurz vor Coffs Harbor zum ersten Mal Bananen in ihrem natuerlichen Habitat begegnet: jede Staude ist in einer Plastiktuete versteckt; warum, weiss ich nicht.


Wie sich spaeter haerausstellte, scheint die Stadt recht stolz auf seine Erzeugnisse zu sein, denn dort gibt es die Big Banana. An dieser Stelle habe ich einige Muehe, einen spannenden Satz zu formulieren, denn es handelt sich wirklich nur um eine grosse Banane, so ca. 6 Meter lang.


Der Clou soll sein, dass diese Banane in Australien eine Art Kult geschaffen hat, der nun dafuer sorgt, dass in allen moeglichen Doerfern uebernatuerlich Grosse Zwiebeln, Fische, Pinguine etc. entstehen. Wohl bekomms.
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